Aluminium im menschlichen Körper

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Mit den ausführlichen Informationen auf dieser Seite sollten Sie sich vor allem dann genauer auseinander setzen, wenn bei Ihnen oder einem Ihrer Familienmitglieder noch kein Aluminiumwert im Vollblut bestimmt wurde, oder wenn er bestimmt wurde und höher als 1.0 µg/dl ist. Wie bei vielen Stoffen und Lebensmittelbestandteilen, mit welchen wir täglich in Kontakt kommen, hängt die Schädlichkeit bzw. das Bedrohungspotential für Ihre Gesundheit sehr oft davon ab, um welche Mengen es sich handelt. Sie sollten sich dann eher nicht von den unten angeführten Informationen verunsichern lassen, oder gar auf wichtige Impfungen verzichten, wenn das Aluminium in Ihrem Blut im Normbereich, also unter 1.0 µg/dl liegt. Da jedoch durch unsere heutigen Lebensumstände immer mehr Aluminium in den menschlichen Körper gelangen kann, haben viele Personen viel zu hohe Aluminiumwerte im Blut, und diese Menschen sollten anstreben, mit Hilfe folgender Informationen das Aluminium in ihrem Körper möglichst rasch zu reduzieren.

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Aluminium Alzheimer Impfungen Allergien


Inhaltsverzeichnis

Aluminium in Lebensmitteln

FAO, WHO und EU-Kommission 2006: tolerierbar sind max. 8.6 mg / Person & Tag

Für die durchschnittliche Aluminiumaufnahme aus Lebensmitteln liegen laut [1] Angaben von JECFA (1989) in Höhe von 2-6 mg/Tag (Kinder) und 6-14 mg/Tag für Erwachsene vor; von IPCS (1997) wird für Erwachsene ein Bereich von 2,5-13 mg/Tag angegeben. Der Anteil des Trinkwassers an der täglichen Aluminium-Aufnahme ist mit 0,2-0,4 mg relativ gering; Über aluminiumhaltige Arzneimittel (Aluminiumhydroxid, aluminiumhaltige Phosphatbinder) wie Antacida werden bis zu 5.000 mg Al/Person/Tag aufgenommen. Laut einer Studie des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) besteht im allgemeinen Fall aufgrund der vergleichsweise geringen Menge kein Alzheimer-Risiko durch Aluminium aus Bedarfsgegenständen; jedoch sollten vorsorglich keine sauren Speisen in Kontakt mit Aluminiumtöpfen oder -folie aufbewahrt werden.[1] Vom gemeinsamen Expertengremium für Lebensmittelzusatzstoffe der Welternährungsorganisation (FAO) und der WHO (JECFA) und dem wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU-Kommission (SCF) wurde 1989 ein vorläufiger, tolerierbarer wöchentlicher Aufnahmewert (PTWI) in Höhe von 7 mg/kg Körpergewicht für die Gesamtaufnahme von Aluminium aus Lebensmitteln, einschließlich Aluminiumsalzen in Lebensmittelzusatzstoffen abgeleitet (JECFA, 1989). Von JECFA wurde 2006 ein aktualisierter PTWI in Höhe von 1 mg/kg Körpergewicht für die Gesamtaufnahme von Aluminium aus Lebensmitteln erstellt (JECFA, 7.Juli 2006). Das Komitee kam zu dem Schluss, dass Aluminium die Fortpflanzung und das sich entwickelnde Nervensystem bereits in niedrigeren Dosen beeinträchtigen kann als es für die Ableitung des früheren PTWI-Wertes zugrunde gelegt wurde. Aus dem aktuellen PTWI in Höhe von 1 mg/kg Körpergewicht für die Gesamtaufnahme von Aluminium ergibt sich eine tolerierbare Aufnahme von 60 mg/Person/Woche oder 8,6 mg/Person/Tag. [1]

Wasserlöslichkeit von Aluminium und/oder seinen Verbindungen

Die in der Natur hauptsächlich vorkommenden Aluminiumverbindungen Aluminiumoxid und Aluminiumhydroxid sind in Wasser unlöslich[2]. Aluminiumoxid kann im Wasser übrigens dennoch sowohl als Base (2Al2O3(s) + 6H+(aq) -> Al3+(aq) + 3H2O(l)), als auch als Säure (2Al2O3(s) + 2OH-(aq) -> AlO2-(aq) + H2O (l)) fungieren. Ein Beispiel für eine wasserlösliche Aluminiumverbindung ist Aluminiumsulfat, welches eine Wasserlöslichkeit von 370 g/L besitzt. Aluminium-Salze in Impfstoffen (max. 1,25 mg je Impfung) sind sehr schwer wasserlöslich. Aluminium-Salze in Deodorants (als Aluminiumchlorid-hexahydrat) sind leicht wasserlöslich, beide haben sehr unterschiedliche Toxizitäten.

Aluminium im Trink- und Mineralwasser

Trink- und Mineralwässer weisen mit durchschnittlich 0,2 bis 0,4 mg/l im Gegensatz zur Nahrung geringe Gehalte auf und stellen somit nur einen kleinen Beitrag zur täglichen Aluminium-Aufnahme [3] [1]. Die Trinkwasserverordnung legt einen Grenzwert von 0,2 mg/l fest. Trinkwasser darf in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine höheren Werte aufweisen.

Aluminiumbelastung durch Kaffeekapseln

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Aluminium in Kaffeekapseln
Getränke [4] Aluminium-Gehalt in mg/l
Obstsäfte 11,2
Weißwein 2,6
Rotwein 2,1
Spirituosen 0,5
Mineralwasser 0,5
Bier 0,5

Jährlich werden seit einigen Jahren Milliarden an Kapselkaffees abgesetzt. Gemahlener Röst-Kaffee wird dabei in Aluminiumkapseln portioniert und in speziellen Kaffeemaschinen zubereitet. [5] Allein Nespresso (Nestlé) verkaufte im Jahr 2006 etwa 3 Milliarden Kaffeekapseln in 38 Ländern. Damit ist das Unternehmen der drittgrößte Kapselverkäufer (11 %). Marktführer in diesem Segment ist Sara Lee mit Pads (40%), gefolgt von Lavazza (12%). Auch kleinere Kaffeekapsel-Wettbewerber, wie Kraftfoods mit Tassimo oder Tchibo mit seinem Kapselsystem Cafissimo sehen sich auf der Erfolgsspur (Zahlen lt. Studie von Evalueserve/2005). Hervorgerufen durch den Hochdruck bei der Zubereitung in der speziellen Kaffeemaschine – Durchstoßen und mechanischer Abrieb, der zum Loch in der Kapsel führt, werden Kleinstteile dieser Leichtmetalle in Verbindung mit dem heißen Wasser vermutlich ausgeschwemmt. So soll gemäß [5] das Aluminium die Toxizität von Quecksilber verstärken, welches z.B. durch Amalgam weitverbreitet ist und durch Mangel an Spurenelementen im Körper gespeichert und nicht ausgeleitet werden können. Das soll bei sehr häufigem Konsum zu Ablagerungen im Körper führen und damit zu verstärkten Belastungen. Falls der Aluminiumwert im Vollblut von einem ihrer Haushaltsmitglieder höher als 1 µg/dl ist, sollten Sie daran denken, nicht täglich Kaffee zu trinken, welcher mit Aluminium-Kapseln hergestellt wurde, sondern z.B. auf Kaffee aus Filterkaffeemaschinen umsteigen.

Bei manchen Allesschneidern kann Aluminium in Lebensmittel gelangen

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Allesschneider Ritter E251 vario Metall (Herstellung 2005)
Beide vertikalen Flächen außen aus blankem Aluminium


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Ritter E251 mit blankem Aluminium an vertikaler Fläche neben dem Messer


Bei manchen Allesschneidern zum Schneiden von Brot, Schinken, Gemüse oder Käse ist die Oberfläche neben dem Edelstahl-Messer, welche mit den geschnittenen Lebensmitteln in Berührung kommt, außen und/oder innen aus blankem unlackiertem und unbeschichtetem Aluminium. Bei dieser optisch sehr ansprechenden und ansonsten sehr hochwertigen Ausführung von Brotschneidemaschinen ist nicht auszuschließen, dass bei täglicher Benutzung Aluminium auch in Lebensmittel gelangen kann und möglicherweise einen zu hohen Spiegel von Aluminium im Blut (mit)verursachen kann. Falls der Aluminiumwert im Vollblut von einem ihrer Haushaltsmitglieder höher als 1 µg/dl ist, sollten Sie daran denken, einen solchen Allesschneider mit Aluminium-Oberfläche mit täglichem Lebensmittelkontakt durch einen neuen Allesschneider zu ersetzen, bei welchem die Lebensmittel-Kontaktflächen nicht aus blankem unbeschichtetem Aluminium ausgeführt sind.

Tee, Schokolade, Salat, Hülsenfrüchte, Apfelsaft & Obstsäfte

Die gesundheitliche Beurteilung von Aluminium ist auf Grund eines Berichtes des US Department of Health and Human Services von 1984, nach dem Aluminium bei der Entstehung der Alzheimer Krankheit eine Rolle spielen soll, einer erneuten Bewertung unterzogen worden. Dabei kam man zu der Einschätzung, daß es keine eindeutigen Studien gibt, die eine Beziehung zwischen der Aluminiumaufnahme und neurotoxischen Symptomen gibt.
In einer schwedischen Studie wurde eine tägliche Aufnahme von 13 mg Aluminium ermittelt, wobei Aluminiumphosphat enthaltende Backpulver, Tee oder Aluminiumbestecke die tägliche Aufnahme auf 24 mg erhöhen können (Jorhem, L.; Haegglund, G , 1992). [4]
Der Einfluß der Verarbeitung von Erzeugnissen der "Urproduktion" ist als Trend erkennbar. So wurden teilweise bei Wurstwaren im Gegensatz zum Fleisch, bei Obstsäften im Gegensatz zu Obst, bei Pilzkonserven im Gegensatz zu Frischpilzen z.T.deutlich erhöhte Aluminiumgehalte ermittelt.
Auffällig hohe Aluminiumgehalte in Apfelsäften führten dazu, daß in zeitlich begrenzten Sonderprogrammen systematische Untersuchungen von Apfelsäften durchgeführt wurden. Weiterhin wurden 1996 verstärkt Laugengebäcke auf Aluminium untersucht. Die Lagerung von Apfelsäften erfolgt in kleineren Mostereien vielfach noch in Aluminiumtanks. In Abhängigkeit von der Lagerdauer und des Gesamtsäuregehaltes der Säfte reichern diese z.T. bemerkenswerte Mengen Aluminium an.

Durch besonders hohe Aluminiumgehalte zeichnen sich Teeprodukte aus. Die ermittelten Aluminiumkonzentrationen sind in Tabelle 4 von [4] dargestellt. Der Medianwert lag bei 385 mg Aluminium/kg Tee, der Maximalwert bei 1042 mg/kg. Hier ist jedoch zu beachten, daß es sich um Trockenerzeugnisse handelt und desweiteren, dass Aluminium beim Aufbrühen des Tees nicht vollständig in die wässrige Phase übergeht. Diesbezügliche Versuche in [4] zeigten, daß lediglich 33 bis 38% des Aluminiums nach dem Aufbrühen in der wässrigen Phase vorhanden sind. Selbst bei starkem Teekonsum werden dann von einem Erwachsenen im ungünstigsten Fall lediglich 8% der empfohlenen PTWI-Menge aufgenommen.

Kaffeeweisser und Babymilchpulver

Gemäß [6] befindet sich auch in Kaffeeweisser und Laugenbrezeln Aluminium. Im Kaffeeweißer bzw. Coffee Whitener Completa aus Holland ist als Trennmittel nur E551 auf der Packung angeben, das ist jedoch Kieselsäure (Si02) und sogar günstig zur Aluminiumausleitung.

Britische Tests stellten bei Baby-Milchpulver von namhaften weltweit anbietenden Markenherstellern im Oktober 2013 einen 3 mal höheren Aluminium-Gehalt fest, als dies in der EU für Wasser zulässig ist. Bei Cow & Gate Infasoy Soya Infant Formula Kinder-Milchpulver wurden 755 Mikrogramm Aluminium je Liter gefunden. Aptamil Follow-On (206 µg), SMA Wysoy Soya Infant Formula (654 µg) and Hipp Organic First Infant (411 µg) wurden mit insgesamt 30 Kindermilchpulver-Produkten in Quelle [7] genannt, welche laut den Produktbeschreibungen Aluminium enthielten. Zum Vergleich: Das als sicher geltende EU-Limit für Aluminium in Wasser ist 200 µg / Liter.

Lebensmittelzusatzstoffe E173, E520, E521, E523, E554, E555, E556 & E598

Lebensmittel [4] Aluminium-Gehalt in mg/kg
Tee (Trockenerzeugnisse) 385
Kakao und Schokolade 100
Salatarten 28,5
Hülsenfrüchte 22,5
Getreide 13,7
Pilzkonserven 9,3
Kohlarten 9,0
Wurstwaren 7,8
Gemüsekonserven 7,6
Obstkonserven 3,6
Fische und Fischerzeugnisse 3,3
Obst 3,1
Kindernahrung 3,0
Käse 2,9
Frischpilze 2,7
Paprika, Gurken, Tomaten, Melonen 2,2
Kartoffeln 2,1
Fleisch 1,2


Im Einzelnen handelt es sich demnach bei den Zusatzstoffen um den Farbstoff Aluminium (E173), um die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523), um die als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie um Calciumaluminat (E598). Besonders erschreckend ist der Aluminiumgehalt in industriell hergestellter Babynahrung. Während manche Hersteller ihr Milchpulver für Säuglingsmilch für unbedenklich halten und das hohe Aluminiumvorkommen sogar für naturgegeben und damit als gesund erklären, warnen Wissenschaftler der britischen Keele University vor einem bis zu vierhundert Mal höheren Aluminiumwert als in Muttermilch. Die Anlagen für eine mögliche Alzheimer-Erkrankung im Alter könnten somit schon in die Wiege gelegt werden.

Aluminium kommt aus Dosen, Geschirr, Tuben, Folien & Zusatzstoffen in Lebensmittel

Sehr häufig konsumierte Lebensmittel, welche Säuren enthalten (wie Essig oder Zitronensäure) sollte man statt in Tuben oder Dosen aus blankem Aluminium in Aluminium-freien Verpackungen (z.B. Weissblechdosen) kaufen. Säuren können Aluminium lösen und in den Körper bringen. Viele Anbieter (z.B Migros) verkaufen deshalb säurehaltige Lebensmittel zumeist in Weissblechdosen statt Aluminiumdosen. [8] Süss- und Cola-Getränke stehen hingegen weiterhin in Aludosen im Regal.Studien haben gezeigt, dass selbst beschichtete Dosen innerhalb kurzer Zeit bis zu 0,3 Milligramm Aluminium in einen Liter Cola abgeben können. Bewahren Händler oder Konsumenten die Dosen länger als ein Jahr auf, kann auf einen Liter bereits 1 Milligramm kommen. In einzelnen Dosen fanden Forscher gar Konzentrationen bis zu 10 Milligramm pro Liter. Der Europäische Aluminium-Verband EAA hingegen behauptet, dass Menschen auf diese Weise täglich nur etwa 0,1 Milligramm Aluminium zu sich nehmen und sieht darin eine «vernachlässigbare Grösse».Süssgetränke enthalten viel Zitronensäure (E 330).
Diese löst Aluminium nicht nur aus der Dosenwand, sondern transportiert es direkt ins Gehirn. Dies zeigen Untersuchungen an Tieren. Alzheimer-Experte Beyreuther [8] spricht von einem «Trojanischen Pferd». Im Gehirn angelangt, kann Aluminium einen Grundstock für Plaques und Fibrillenbündel bilden.Die grösste Menge an Aluminium nehmen Konsumenten jedoch über Nahrungsmittelzusätze auf. Die Industrie setzt das Leichtmetall in grossen Mengen Lebensmitteln zu:* als silbrigen Farbstoff (E 173) im Zuckerguss,* als Trockenpulver (E 599), damit zum Beispiel Käsescheiben nicht aneinander kleben,* als Festigungsmittel (E 521, E 522, E 523) bei kandierten Früchten und anderen Obstprodukten,* als Backtreibmittel (E 541) in Feinbackwaren.Von solchen Aluminiumzusätzen nehmen Menschen in Europa weit mehr zu sich, als gut für sie ist. Die Weltgesundheitsorganisation legte zwar eine «akzeptable» tägliche Dosis, den so genannten ADI-Wert, fest: Er beträgt 7 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Doch ein Bericht der EU-Kommission zu Lebensmittelzusatzstoffen aus dem Jahr 2001 zeigte: Erwachsene überschreiten ihn um bis das 6fache, Kleinkinder gar um bis das 7,5fache. Für Alzheimerforscher Beyreuther ist deshalb klar: Zusatzstoffe wie Aluminium oder Zitronensäure müssten künftig auch auf Giftigkeit für Nervengewebe und Gehirn hin untersucht werden. Dies ist weder in der EU noch in der Schweiz Pflicht. Auch die Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz, Simonetta Sommaruga, verlangte, dass Zusatzstoffe auf ihre Wirkung im Gehirn geprüft werden: «Schliesslich essen die Leute immer mehr Zusatzstoffe.»In [9] wird in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen, dass neben Aluminiumdosen auch Aluminiumgeschirr (speziell in Entwicklungsländern) und Alu-Folien mit Lebensmittelkontakt vor allem bei Zubereitung unter Hitze als Ursache von Alzheimer-Erkrankungen im Verdacht stehen.

Aluminium im menschlichen Körper

Aluminium wird in der Medizin und in der Lebensmitteltechnologie häufig eingesetzt - Es mehren sich Zweifel an der Unbedenklichkeit[10] [Film 1].

Wer sollte den Aluminium-Gehalt im Blut feststellen lassen?

Falls der Aluminiumgehalt des Blutes noch nicht bekannt ist, sollte er in folgenden Fällen bestimmt werden, da bei diesen Erkrankungen bzw. Umständen ein zu hoher Aluminiumwert im Blut eine Ursache bzw. Gefahr sein könnte:

  • falls Sie langjährig TALCID oder ein ähnliches Medikament mit viel Aluminium gegen Sodbrennen eingenommen haben (entsprechend dem Hinweis im Beipacktext von TALCID)
  • falls es in der Familie Alzheimer- oder Demenzerkrankungen gibt,
  • falls es Hinweise auf zerstörende Vorgänge von Knorpelgewebe gibt: Knorpelschäden, Knorpeldefekte bzw. Chondropathie, Coxarthrose, Spondylarthrose, Gonarthrose,
  • falls in der Familie als Folge von Knorpelschäden künstliche Knie- oder Hüftgelenke eingesetzt werden mussten, oder dies demnächst erforderlich wird: Totalendoprothesen (TEP) von Knie- oder Hüftgelenken,
  • falls es in der Familie Hinweise auf zerstörende Vorgänge von Bandscheibengewebe gibt: Bandscheibenvorfall, Bandscheiben-Prolaps,
  • falls Deosprays mit Aluminium in rasierten Achselhöhlen verwendet werden, und es in der Familie Brustkrebsfälle gab,
  • falls es in der Familie Allergien, Neurodermitis oder Asthmafälle gibt,
  • falls bei einem Haushaltmitglied ein zu hoher Aluminium-Blutwert festgestellt wurde,
  • falls bei Arbeitskollegen, welche ihr Mittagessen regelmäßig in der gleichen Kantine wie Sie zu sich nehmen, ein zu hoher Aluminium-Blutwert festgestellt wurde.

Prof. Christopher Exley relativierte die Aussagefähigkeit von Aluminium-Messungen im Blut oder Harn wie folgt: Er sagte, dass Bluttests oder auch Harntests keine verlässliche Beurteilung erlauben, ob man zu viel Aluminium im Organismus habe oder nicht. Mit Harn- oder Bluttests könne man nur eine akute Belastung messen, weil der Großteil des Aluminiums rasch ausgeschieden wird. Problematisch ist laut Prof. Exley der Teil, der nicht ausgeschieden wird - und der befindet sich eben nicht leicht messbar in Blut oder Urin, sondern in verschiedenen Organen, wo Aluminium-Depots angelegt werden und damit zur "body burden" beitragen. Aluminium-Depots bilden sich laut Prof. Exley vor allem im Skelett aber auch in Lunge und Gehirn. Diese Depots gilt es abzubauen, wenn man Aluminium ausleiten möchte.[11]
Ein Aluminium-Bluttest mit Ergebnis unter 1 µg/dl gibt also leider auch keine Gewissheit, dass man wirklich nicht mit Aluminium belastet ist, sondern nur eine grobe Orientierung darüber, dass zuletzt nicht zuviel Aluminium über die Nahrung, Medikamente oder Injektionen zugeführt wurde. Nachdem ein Bluttest einfach und günstig zu machen ist, ist diese grobe Orientierung jedoch zumindest besser, als über die Aluminium-Belastung im Körper völlig im Dunkeln zu tappen.

Aluminium-Normbereich in der Vollblutanalyse: 0-10 µg/l

Blutanalysen des Aluminiumgehaltes von Vollblut werden von Blutlabors für ca. 25 € durchgeführt, welche in der Regel leider nicht von den Krankenkassen vergütet werden. Als Normbereich für Aluminium im Plasma der Vollblutanalyse wird in [12] 0 bis 10 µg/l angegeben.
EC-Richtlinie (seit 1982):

  • 10 -60 µg/l: Hinweis auf erhöhte Aluminium Resorption. Es ist notwendig die Ursache zu erforschen.
  • 60-100 ug/l: Aluminiumkonzemtration von klinischer Relevanz, die eine enge medizinische Überwachung erfordert.
  • mehr als 200 ug/l: Diese Konzentrationen gehen im allgemeinen mit klinischen Symptomen einher.

Wie können Sie einen zu hohen Aluminiumwert im Blut reduzieren?

Da bei den meisten Nahrungmitteln mit bekannt hohem Aluminiumgehalt gesetzlich keine Deklarationspflicht besteht, ist es sehr schwierig, die Hauptquellen für Ihren zu hohen Aluminium-Blutspiegel zu finden. Sie müssen also schwerpunktmäßig alles, was Sie täglich zu sich nehmen, und wovon bekannt ist, dass mehr Aluminium als bei anderen Nahrungsmitteln enthalten ist, vorsorglich ausschließen oder reduzieren.

  • Falls Sie täglich Milchpulver für den Kaffee nehmen, sollten Sie dies nicht mehr tun, falls an der Verpackung des Milchpulvers keine Angaben über den Aluminiumgehalt zu finden sind.
  • Falls Sie täglich Milchpulver ohne Aluminiumdeklaration (z.B. Completa Coffee Whitener bzw. Kaffeeweisser aus Holland von FrieslandCampina, CodeCheck.Info 8716200134910) für den Kaffee genommen haben, sollten Sie versuchen, vom Hersteller oder durch eine Laboranalyse vom Lebensmittel- oder Marktamt den Aluminiumgehalt in Erfahrung zu bringen, und mit genauer Produktbezeichnung an den Autor dieser Seite zur Veröffentlichung per E-Mail senden. Eine Veröffentlichung seriöser Unterlagen des Aluminiumgehaltes von Lebensmitteln könnte auch auf https://www.facebook.com/alufrei sinnvoll sein.
  • Falls die Küchenarmaturen oder Fittings der Wasserinstallation in Ihrem Wohnhaus Aluminium enthalten sollten, so ist es empfehlenswert, das Wasser für Ihren täglichen Kaffee oder Tee erst zu verwenden, nachdem Sie das Wasser einige Minuten unverwendet abfließen ließen.
  • Schokolade in Aluminiumfolie oder ohne Angabe des Aluminiumgehaltes sollten Sie nicht mehr kaufen. Aktuell gibt es z.B. kaum Informationen, ob es überhaupt Schokolade ohne Aluminium gibt. Für Personen mit zu viel Aluminium im Blut wären dies natürlich wertvolle Informationen.
  • Einen Allesschneider, dessen unbeschichtete Aluminiumflächen täglich mit dem geschnittenen Brot, Käse, Schinken oder Gemüse in Kontakt kommt, sollten Sie durch einen anderen Allesschneider ohne blanke Aluminiumflächen ersetzen.
  • Kaffee, welcher aus Aluminium-Kapseln zubereitet wurde, sollten Sie nicht mehr täglich trinken.
  • Laugengebäck hat besonders viel Aluminium und sollte daher nicht konsumiert werden
  • Zitronensäure führt zu einer besonders hohen Aluminiumresorption aus der Nahrung. Falls Sie täglich Limonaden, Marmelade oder Mehlspeisen mit Zitronensäure zu sich nehmen, sollten Sie versuchen, dies zu reduzieren. Dies ist jedoch nicht einfach, da Zitronensäure in fast allen Limonaden und sehr vielen Getränken und Nahrungsmitteln, sogar in fertig paketiertem flüssigem Grüntee mit Stevia aus dem Supermarkt enthalten ist.
  • Zum Ausschwemmen von Aluminium sollten Sie Mineralwasser mit Silizium, z.B. Rogaska Donat, möglichst täglich, eventuell statt Limonade mit Zitronensäure, trinken. Ein Kompromiss wäre das Verdünnen von Limonaden mit Rogaska Donat Mineralwasser.
  • Zur Eingrenzung möglicher Aluminium-Quellen aus der Nahrung sollten auch die Haushaltsmitglieder ihren Aluminium-Blutwert bestimmen lassen. Aus Unterschieden bzw. Parallelen in den Ernährungsgewohnheiten der Haushaltsmitglieder können Sie möglicherweise auch auf Aluminium-Quellen schließen.
  • Bei Medikamenten und Impfungen sollten Sie sich nach dem Aluminium-Gehalt erkundigen, und das Intervall von Impfungen mit Aluminium strecken, sowie Alternativen zu Medikamenten mit Aluminium suchen.
  • Um zu sehen, ob diese Maßnahmen ausreichend waren, um Ihren Aluminium-Blutwert zu reduzieren, sollten Sie nach einigen Monaten wieder einen Aluminium-Bluttest vornehmen lassen.

Körperpflege und Sexualpraktik in Afrika

Aluminiumhydroxid schließt die Poren der Haut, daher enthalten 2/3 aller Deodorants Aluminiumverbindungen[Film 1], aber auch Sonnencremes und Zahnpasten enthalten Aluminiumhydroxid. In Zahnpasten wird Aluminiumhydroxid als Polier- und Reinigungsmittel verwendet. Außerdem dienen Aluminiumhydroxidsteinchen einer Sexualpraktik in Afrika. Durch Einführen in die Vagina wird die Vaginalschleimhaut ausgetrocknet, was den Lustgewinn des Mannes steigern soll („Trockener Sex“).

Medizinische Anwendung bei Dialysepatienten

In der Medizin wird Aluminiumhydroxid bei Dialysepatienten als Phosphatbinder eingesetzt. Dabei zeigte sich bei längerem Einsatz eine zerebrale Toxizität (Demenz), ebenso eine Knochentoxizität, weshalb ein Einsatz von höchstens vier Wochen empfohlen wird. Auch als Adjuvans bei Toxoidimpfstoffen wird Aluminiumhydroxid zur Wirkungsverstärkung angewendet.

Neutralisierung der Magensäure bei Sodbrennen

Ebenso wird Aluminiumhydroxid für Antazida verwendet. Ein Antazidum (Mehrzahl: Antazida) ist ein Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure. Beim Antazidum handelt sich um eine schwache Base oder das Salz einer schwachen Säure, so dass dessen Wirkmechanismus unter anderem durch die Pufferung der Magensäure zu erklären ist. Anwendungsgebiet für Antazida ist die symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll. Dazu gehören Sodbrennen, saures Aufstoßen und säurebedingte Magenschmerzen. Meistens werden Antazida jedoch als rezeptfreie Selbstmedikation gegen Refluxösophagitis (Speiseröhrenentzündung) eingesetzt. In Tabletten gegen Sodbrennen reagieren die Aluminium-Ionen mit der Magensäure und heben damit den pH-Wert in einen neutralen Bereich.[13]

Aluminiumhydroxid als Wirkungsverstärker in Impfstoffen

Aluminiumhydroxid wird im Jahr 2012 noch als Wirkungsverstärker [14] bei inaktivierten Impfstoffen (also solchen, die keine vermehrungsfähigen Erreger enthalten) verwendet. Es soll in der verwendeten Dosierung ungiftig sein (Zweifel daran siehe [Film 1])und verursacht nur einen lokalen Gewebsreiz. Dadurch bleibt der Impfstoff länger im Gewebe und es werden mehr weiße Blutkörperchen stärker und länger "angezogen". Damit hat sich Aluminiumhydroxid als Verstärker so bewährt, dass eine sogenannte Grundimmunisierung (das sind 3 Dosen desselben inaktivierten Impfstoffes innerhalb eines Jahres) einen jahrelangen (z.B. gegen FSME 3-5 Jahre) bis jahrzehntelangen (z.B. gegen Hepatitis A) Schutz gewährt. Ohne dieses "Adjuvans" (Hilfsstoff) müssten zum Erreichen eines länger anhaltenden Impfschutzes mehr Stiche "ertragen" werden. Und man ist natürlich bemüht, die für einen Impfschutz notwendige Zahl von Einzelimpfungen so niedrig wie möglich zu halten. Es ist verständlich, dass die für eine Impfung verwendete, relativ geringe Menge des abgetöteten Erregers das Immunsystem nicht ähnlich stark stimulieren kann, wie eine Infektion mit dem sich vermehrenden Erreger. Wenn also aus Sicherheitsgründen nur mit abgetöteten Erregern oder mit Teilen dieser Erreger geimpft werden kann, muss eine solche "inaktivierte Impfung" mehrmals wiederholt werden, bis genug Abwehrstoffe für einen sicheren Schutz gebildet sind. Dabei hilft das Aluminiumhydroxid, die Zahl der für den Schutz notwendigen Einzelimpfungen zu verringern. Als neueres Adjuvans (Wirkungsverstärker) wird z.B. Squalen verwendet, eine ölige Substanz, die dem natürlichen Vitamin E nachgebildet ist.

Aluminiumhydroxid ist erforderlich, um im Gewebe um die Einstichstelle eine Entzündung zu verursachen und so eine Th2-Reaktion erst hervorzurufen, wenn das dem Impfstoff allein nicht in ausreichendem Maß gelingt. Dieses Adjuvans löst sich aber nur schlecht auf, ist biologisch nicht abbaubar und bleibt eine Entzündungsquelle, die bei den Geimpften lange andauernde Schmerzen auslösen kann, obwohl der eigentliche Impfstoff nicht mehr vorhanden ist[15]. Bisher gibt es wenige Alternativen für das Aluminium als Adjuvans, die zugelassen sind, gleich gut wirken und keine Nachteile besitzen.

Auf der Suche nach der Ursache rätselhafter Erkrankungen (engl.: Gulf War illness) vieler US-Soldaten nach dem Irakkrieg 1991 wurde das verwendete Adjuvant Aluminiumhydroxid in umfangreichen Tierversuchen getestet[16]. Dabei wurde ein signifikanter Verlust von 35 % der Motoneurone im Rückenmark festgestellt. Gleichzeitig beobachtete man eine ungewöhnliche Häufigkeit an Astrozyten, ihre Anzahl stieg um 350 %. Diese Beobachtung wurde in einem weiteren Test [17] bestätigt, wobei durch Färbungstests Aluminum im Zytoplasma der Motoneuronen entdeckt wurde. In manchen Neuronen wurde eine abnorme Hyper-Phosphorylierung von Tau-Proteinen gefunden, was als pathologisches Kennzeichen für verschiedene neuronale Erkrankungen wie auch die Alzheimerkrankheit und frontotemporale Demenz bekannt ist. 2009 wurde von Neurowissenschaftlern nachgewiesen, dass Aluminiumhydroxid in Impfstoffen Nebenwirkungen hervorrufen kann.[18] Die Krankheitssyptomatik wurde Makrophagische Myofasciitis genannt. Diese ist seit 1998 bekannt. In einer Studie wurden Patienten untersucht, die an dieser Muskelerkrankung litten und ein signifikanter Zusammenhang zu Impfungen mit dem Zusatzsstoff Aluminiumhydroxid gezogen.[19] Es gibt Bürgerinitiativen, die sich mit einer Petition an das deutsche Gesundheitsministerium wenden, um den Einsatz dieses Stoffes in Impfungen verbieten zu lassen.[20]

Impfungen mit weniger Aluminiumhydroxid

Obwohl mit der täglichen Nahrung deutlich mehr Aluminium aufgenommen wird, als über Impfungen in den Körper gelangt, weiß man, dass man mit Aluminiumhydroxid Allergien gezielt auslösen kann. Es ist auch davon auszugehen, dass von Aluminium, welches mit Impfungen direkt in den Blutkreislauf injiziert wird, auch eine vielfache Wirkung je mg zu erwarten ist, als von Aluminium, welches durch den Verdauungstrakt wandert und nur zu einem geringeren Teil in den Blutkreislauf gelangt, während ein großer Teil über den Darm und Urin wieder ausgeschieden wird. Vor allem von Personen, welche an starken Allergien leiden, könnte daher Interesse bestehen, trotz der von Impfexperten bescheinigten Unbedenklichkeit der geringen Aluminium-Mengen in Impfstoffen anzustreben, unnötige Aluminiumzufuhr in den Körper zu reduzieren, wenn dies ohne Nachteile möglich ist. Es sollte auch leicht möglich sein, dass Personen mit starken Pollenallergien Impfungen mit Aluminium nicht in der Pollensaison verabreicht bekommen, um jedes Risiko einer Allergieverstärkung durch das Aluminium im Impfstoff auszuschließen. Die bei vielen Birkenpollenallergikern angewandte Desensibilisierungstherapie wird klassisch mit jeweils 1 mg Al(OH)3 + Antigen in ca. 70 Applikationen subcutan (zunächst wöchentlich, dann zwei-wöchentlich) durchgeführt. Das bedeutet, dass deartige Desensibilisierungstherapien die 70-fache Aluminiumbelastung mit sich bringen wie eine FSME-Impfung. Dass die Menschen in Summe mehr Aluminium im Körper haben als früher, könnte eine (Mit-)Ursache dafür sein, dass es heute viel mehr Allergiker (und Alzheimerfälle) gibt als früher, auch wenn nur ein sehr geringer Teil dieses Aluminiums aus Impfungen kommt. Auch die Auswirkung von Aluminium-belasteten Müttern in der Schwangerschaft auf Allergien ihrer Kinder ist vermutlich noch nicht ausreichend erforscht. Um mehr Klarheit über die Auswirkung von Aluminium im Körper zu bringen, sollten unbedingt auch in Österreich und Deutschland Studien gemacht werden zu Korrelationen Alzheimer bzw. Allergien und Aluminium in Nahrungsmitteln und auch Studien über Korrelationen Aluminium im Körper (auch von Müttern in der Schwangerschaft) und Allergien (auch von Kindern). Eine sinnvolle Maßnahme wäre auch, dass rasch gesetzlich vorgeschrieben wird, dass Schokolade und Kakao nur mehr mit Angabe der enthaltenen Aluminiummengen verkauft werden darf. Derzeit wird bei keiner Schokolade darüber informiert. Während früher alle FSME-Impfungen 1.0 mg Aluminiumhydroxid je 0.5 ml-Injektion enthielten, schien es auf den ersten Blick, dass es im Jahr 2013 schon eine FSME-Impfung mit nur 0.35 mg Aluminiumhydroxid je 0.5 ml-Injektion gibt. Am Beipacktext der Impfung von Baxter "FSME-IMMUN 0,5 ml" wird 0,35 mg Al3+ angegeben, während Novartis bei Encepur 1.00 mg Aluminiumhydroxid angibt. Die Aluminium-Angabe als Adjuvans von Baxter ist jedoch leider nur ein Trick des Herstellers: Al(OH)3 ist das Adjuvans. Man kann das Molekulargewicht von Al(OH)3 ausrechnen oder die Menge an Al(OH)3 angeben. Das ist 1 mg sowohl bei Encepur als auch bei FSME-Immun. Man kann aber auch nur den Aluminiumgehalt angeben: Atomgewicht 27, dazu kommt (OH)3 macht 51, zusammen 78 als Molekulargewicht. Der Anteil von Aluminium am Molekulargewicht von Al(OH)3 ist 35%. Und genau deswegen steht in der Fachinfo von Baxter als Angabe für das Adjuvans gerechnet als Al3+ nur 0,35 mg bei einer Gesamtmenge von Al(OH)3 von 1 mg. Da hat sich also leider gar nichts geändert. Hätte sich da etwas geändert, hätten ja völlig neue Studien durchgeführt werden müssen, weil bei weniger Adjuvans die Schutzdauer vermutlich kürzer wäre.

Jahr Hersteller Impfprodukt mg Aluminiumhydroxid je 0.5 ml-Injektion mg Al3+ PZN Link zu Beipacktext
2010 Sanofi REVAXIS Diphtherie-, Tetanus- und Poliomyelitis 1,00 0,35 2-00248 PDF-Datei 79 kB 2 Seiten
2009 Baxter FSME-IMMUN 0,5 ml 1,00 0,35 2-00174 PDF-Datei 140 kB 3 Seiten
2010 Novartis Encepur 0,5 ml (FSME) 1,00 0,35 2–00236 PDF-Datei 73 kB 2 Seiten
2000 Immuno FSME-IMMUN® Inject 0,5 ml 1,00 0,35 6237200DA11 PDF-Datei 1,01 MB 2 Seiten

Man kann auch nach 5 Jahren in einem Blutlabor den FSME-Titer (Impfschutz) feststellen lassen (Preis ca. 18 Euro). Ist dieser noch ausreichend, so kann man das Impfintervall bei FSME von 5 Jahre auf bis zu 20 Jahre und bei Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis auf 15 bis 20 Jahre nach der Grundimmunisierung strecken. [21] Influenza-Impfungen sind übrigens adjuvansfrei erhältlich. Impfungen werden laufend weiter entwickelt, wohl auch mit weniger oder ohne Aluminium-Adjuvantien, vor allem jedoch nicht, weil Aluminiumverbindungen in dieser Konzentration toxisch sind, sondern weil man mit anderen Entwicklungen den Impfschutz noch weiter verbessern kann.

Gefahren von Aluminium im Körper: Film "Die Akte Aluminium"

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Film: Die Akte Aluminium

Im Film "Die Akte Aluminium" [Film 1] wird über über zahlreiche Gefahren von Aluminium im menschlichen Körper informiert:

Brustkrebs durch Aluminiumhydroxid in Deodorants

Im Film "Die Akte Aluminium" [Film 1] informierte die Onkologin Philippa Darbre (aus Reading in England) darüber, dass Aluminium Brustkrebs verursachen könne. "Nach Studien der 1930-er und 1940-er Jahre betrafen nur 30% der Brustkrebsfälle den Achselbereich, im Jahr 2013 sind es beinahe 60%. Dies ließ den Verdacht aufkommen, dass ein Einfluss von Chemikalien als Ursache anzunehmen wäre. Frauen mit Brustkrebs haben höhere Werte von Aluminium in der Brustflüssigkeit als solche ohne Brustkrebs. In reproduzierbaren Versuchen bilden normale lebende Brustzellen bei Zugabe minimaler Dosen von Aluminium Kolonien kleiner Tumore. Es scheint, als könne Aluminium eine normale Zelle in eine Krebszelle verwandeln. Die Zugabe erhöhte auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Krebszellen wandern und Metastasen bilden. Aluminium kann Brustkrebszellen so beeinflussen, dass sich diese anders bewegen."
In 2/3 aller Deodorants werden als Wirkstoff Aluminiumverbindungen verwendet. Bei der Brustkrebspatientin Eva Glave (Hebamme aus Frankfurt) wird nach unüblich häufiger langjähriger Verwendung solcher Deosprays Aluminiumhydroxid als Ursache des Brustkrebs angenommen. Eine aktuelle Studie mit menschlichen Brustzellkulturen wies unter Laborbedingungen auf eine zellbeeinträchtigende Wirkung von Aluminiumchlorid hin. Die Zellen zeigten abnormes Verhalten, das mit der ersten Phase einer tumorartigen Veränderung vergleichbar ist[22]. Die in der Studie verwendeten Aluminiumchloride wurden direkt in die Zellkultur injiziert. Die natürliche Barriere der menschlichen Haut bleibt dabei unberücksichtigt. Das International Aluminium Institute in London betreibt Lobbying für die Aluminium-Industrie. Der Toxikologe Nicholas Priest, der im Auftrag der Industrie die Sicherheit von Aluminium untersucht hat, schätzt das Aluminium, welches durch die Haut in den Körper gelangen kann, nicht als giftig ein. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt nun jedoch, dass der Unterschied enorm ist: Wenn Deodorants auf frisch rasierte Haut aufgetragen werden, gelangt sechsmal so viel Aluminium ins Gewebe. Philippa Darbre hat den Einfluss dieser Mengen auf die Zellen der weiblichen Brust untersucht. Sie stellte über den Zeitraum eines Jahres fest, dass sich Zellen in Anwesenheit von Aluminium verändern. Und: Die Zugabe von Aluminium erhöhte auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Krebszellen wandern und Metastasen bilden. [13] Die Forscher Manello, Getana, Tonti und Darbre fanden gemäß einer Studie aus dem Jahr 2009 auch erhöhte Konzentrationen von Aluminium in Brustkrebs-Gewebeproben von Frauen.[23]

Insgesamt ist daher laut AGES[24] zu sagen, dass wohl aufgrund der unterschiedlichen Ergebnisse weiterer Forschungsbedarf gegeben ist, um die Aufnahme von Aluminium nach dermaler Anwendung besser zu verstehen und eine etwaige Rolle von Aluminium bei Brustzellveränderungen abzuklären. Im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes sollten solche kosmetischen Mittel nicht in die frisch rasierte Achselhöhle eingebracht werden.

Verschiedene Deodorants mit/ohne Aluminium:

Deodorant Hersteller Aluminium Kaufpreis Menge €/100 ml
AXE Deodorant Bodyspray MARINE mit Alcohol Denat. & Butane Unilever ohne Aluminium 2,10 € 150 ml 1,40
AXE Final Edition 2012 Deospray mit Alcohol Denat. & Butane Unilever ohne Aluminium 2,69 € 150 ml 1,79
prince active deo spray (von Hofer bzw. Aldi)
(keine weißen Deo-Spuren)
AVT Abfüll- und
Verpackungstechnik
Wuppertal
ohne Aluminium 0,95 € 200 ml 0,48
HIDRO FUGAL Anti-Transpirante Sensitiv Roll-On mit Panthenol mit
Beschriftung "für empfindliche Haut geeignet - auch nach der Achselrasur"
Beiersdorf AG mit Aluminium
Chlorohydrate
5,39 € 50 ml 10,78
Rexona Men SPORT Defence ANTI-Transpirant Deo-Spray 0% Alkohol
(mit weißen Deo-Spuren)
Unilever mit Aluminium
Chlorohydrate
1,99 € 150 ml 1,33

Diese Deos enthalten kein Aluminium: [25]
Naturkosmetika, die mit dem NaTrue-Label, dem BDIH Siegel oder dem Austria Bio Garantie Siegel ausgezeichnet sind, enthalten keine Aluminiumchlorhydrate. Vermeiden Sie auch Deo-Kristalle. Diese basieren auf Alunit oder Alaun, das chemisch gesehen ein Kalium-Aluminium-Sulfat ist und ebenfalls zu den Aluminiumsalzen zählt. Für all jene, die auf Aluminiumsalze im Deo verzichten wollen, haben die Konsumentenschützer/-innen der Arbeiterkammer OÖ im August 2014 je eine Liste inzwischen sehr vieler im Handel erhältlicher aluminiumfreier Deos für Frauen und Männer zusammengestellt: [26]

Zahlreiche Medikamente enthalten Aluminium

Früh-Demenz durch Medikamente gegen Sodbrennen

Im Film [Film 1] wird auch eine Demenzerkrankung auf langjährige Einnahme des Medikamentes TALCID gegen Sodbrennen zurückgeführt. Manche dieser aluminiumhaltigen Mittel gegen Sodbrennen sind rezeptfrei erhältlich. Günter Paroll nimmt sie seit über 25 Jahren regelmässig ein. Zum ersten Mal lesen er und seine Frau die Patienteninformation sorgfältig: "Bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Aluminium-Einlagerungen vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen. Dies kann zu Hirnschädigungen (Demenz) und Blutarmut führen." Nach einer Untersuchung beim Neurologen steht fest: Günter Paroll leidet an Alzheimer. Der im Beipacktext von TALCID enthaltene Hinweis, dass bei langjähriger Talcid-Einnahme der Aluminium-Spiegel im Blut kontrolliert werden müsse, wurde von dem an Demenz in unüblich jungen Jahren erkrankten Mann nicht befolgt. Untragbar ist auch der Zustand, dass es aus den im Internet zu findenden Beipacktexten für TALCID im Sommer 2013 nicht möglich war, die Menge an Aluminium in mg je Tablette festzustellen. Man kann jedem Patienten nur raten, eine weiten Bogen um Aluminium-hältige Medikamente zu machen, bei welchen die Mengenangaben von Aluminium in mg/Tablette unklar sind oder fehlen. Sind die Aluminium-Mengen gering, so wäre im Sinn einer Abwiegung der Vor- und Nachteile mit Ihrem Arzt eine kurzfristige Einnahme durchaus vertretbar.

Andere Medikamente mit Wirkung im Magen-/Darmbereich

Viele Mittel zum "Magenschutz" enthalten gemäß[27] Aluminium.

  • Pantoprazol von "1A Pharma" 40 mg magensaftresistente Tabletten enthalten Ponceau 4R Aluminiumsalz (E 124), Quinolingelb Aluminiumsalz (E 104). E104 ist ein selektiver Protonenpumpenhemmer und bewirkt, dass im Magen weniger Säure produziert wird. Pantoprazol wird häufig gegen Gastritis verordnet.
  • ULCOGANT 1 g/5 ml - orale Suspension von Merck wird angewendet zur
  • Behandlung des Zwölffingerdarm- und Magengeschwürs: Linderung von Beschwerden, Beschleunigung der Geschwürsheilung.
  • Verhütung neuer Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre bei Patienten mit wiederholtem Auftreten von Geschwüren.
  • Behandlung von Entzündungen der Speiseröhre, die durch Rückfließen von Magensaft entstehen.
  • Vorbeugung von Magenblutungen im Rahmen der Intensivmedizin.
1 Beutel enthält 1 g Sucralfat, ein basisches Aluminium-Saccharose-Hydrogensulfat mit 190 mg Aluminium. Die übliche Einnahmeempfehlung ist 2 Beutel / Tag, was 380 mg Aluminium pro Tag bedeutet.

Medikamente bei Allergien/Unverträglichkeiten

Statt des bewährten Antiallergikums Aerius (ohne Aluminium) wird seit 2013 von bestimmten Krankenkassen aus Kostengründen nur mehr das billigere Desloratadin Generikum 5mg genehmigt, welches Indigocarnin Aluminiumlack E132 enthält.

Alzheimer durch Aluminiumsulfat im Trinkwasser (über 80µg Al/l H2O) ?

Die folgenden Thesen, dass Aluminium im Trinkwasser eine Alzheimer-Ursache sein könnten, überraschen eigentlich, weil ja in vielen Lebensmitteln wie Tee, Schokolade, Salat, Hülsenfrüchten und Obstsäften deutlich höhere Aluminiumgehalte teilweise über 20mg je je kg bzw. Liter als in Trinkwasser enthalten sind:

Bei Alzheimer-Obduktionen 3x bis 4x mehr Aluminium im Gehirn

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Prof. Christopher Exley,
Aluminium-Experte Keele-University (GB)


Der Film [Film 1], der Artikel Camelford-Aluminium-Zwischenfall 1988 in diesem Lexikon und der englische Wikipedia-Artikel "Camelford water pollution incident" [28] informieren darüber, dass durch einen Fehler das zur Trinkwassereinigung häufig verwendete Aluminiumsulfat 1988 stark überdosiert ins Trinkwasser der Ortschaft Camelford (im Südwesten von England) gelangte.
Bei einer deshalb verstorbenen Frau wurden 23µg Aluminium pro Gramm Gehirnmasse bei der Obduktion festgestellt, während 1 bis 2 µg Aluminium pro Gramm Gehirnmasse als normal gelten.
Bei Alzheimerpatienten werden 4 bis 6 µg Aluminium pro Gramm Gehirnmasse als Durchschnittswert in Obduktionen festgestellt.
Laut Aussage von Prof. Dr. rer. nat. Konrad Beyreuther, Direktor des Netzwerks Altersforschung an der Universität Heidelberg konnte 2009 gezeigt werden, dass Aluminium im Zentrum der – für die Alzheimer-Krankheit charakteristischen – Amyloidplaques in einer Konzentration von 35–50 ppm vorliegt [29]. In zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten wird beschrieben, dass im Zentrum zerstörter Alzheimergehirne auch ein überraschend hoher Gehalt an Ferritinmolekülen gefunden wird. Die Arbeitsgruppe von Pasquale de Sole von der Abteilung für klinische Biochemie an der Katholischen Universität Rom publizierte 2013 in einer im Journal „Clinical Biochemistry“ veröffentlichten Studie [30], wie hoch der Gehalt an Aluminium im Ferritin von Alzheimerpatienten im Vergleich mit anderen Personengruppen sei. Die Resultate waren spektakulär: Während in den Kontrollgruppen das Ferritin ganz klar von seinem Gehalt an Eisenatomen definiert war – mit Anteilen bis zu 75 Prozent – war es in der Gruppe der Alzheimerpatienten umgekehrt: Hier lag der Anteil des Aluminiums im Schnitt bei 62 Prozent. Die Aluminiumlast war damit fast doppelt so hoch wie der Gehalt an Eisen. Der Umwelttoxikologe Christopher Exley, Aluminium-Experte der englischen Keele University, sagt in dem Film:
In Wohnbezirken, in welchen Trinkwasser mit Aluminium als Flockungsmittel behandelt wird, besteht ein höheres Alzheimerrisiko als in solchen, wo das Trinkwasser nicht mit Aluminium behandelt wird.
Aluminiumsulfat im Trinkwasser könne auch Rheumaschübe auslösen. Aluminiumverbindungen werden auch zur Reinigung von Swimmingpools verwendet.
In einer Studie aus dem Jahre 2000 wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Aluminium-Einlagerungen durch belastetes Trinkwasser und der Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, hergestellt. [31]

In Camelford kamen 1988 Unmengen Aluminiumsulfat ins Trinkwasser

Weil Oberflächenwasser meist stärker verschnutzt ist als Grundwasser, wird es häufig mit Hilfe von Aluminiumverbindungen gereinigt. 1988 kam es dabei in Camelford (im Südwesten von England) zu einem Zwischenfall mit dramatischen Folgen: Der Fluss war voll mit toten Fischen. Als Seife mit Wasser in Kontakt kam, färbte sich alles grell-blau. Das Trinkwasser hatte einen seltsamen Geschmack. In der Nacht war die Trinkwasserleitung durchgespült worden. Wasser wurde dadurch in einen Fluss geleitet, wo es daraufhin zu dem Fischsterben kam. Ein LKW-Fahrer hatte eine Ladung Aluminiumsulfat in den falschen Tank gefüllt. Das kontaminierte Trinkwasser gelangte deshalb in die Wasserleitungen von Camelford. Als der Fehler bemekt wurde, ließ das Wasserwerk das Aluminium einfach ablaufen: "8% LIQUID ALUMINIUM STANDARD GRADE". Eine Frau, welche viel von diesem Wasser getrunken hatte, bekam Rheumaschübe. Bei anderen versagte das Gedächtnis und sie konnten nicht mehr Auto fahren. Sie fuhren auf der falschen Straßenseite. 40 Schafe eines Bauern wurden über eine städtische Wasserpumpe versorgt. 10 davon starben wegen der Trinkwasserverunreinigung. Auch Kühe starben, nachdem sie das Trinkwasser mit zu viel Aluminiumsulfat getrunken hatten. Im Jahr 2003 (15 Jahre nach dem Vorfall) starb Carol Cross an einer rasch fortgeschrittenen Alzheimererkrankung mit nur 59 Jahren. Nach ihrem Tod wurde von Prof. Chris Exley eine Gehirnprobe entnommen. Normal befinden sich 1-2 µg Aluminium je Gramm Gehirnmasse in der Gehirnmasse. Bei an Alzheimer Verstorbenen 4-6 µg / g Gehirnmasse. Bei Carol Cross wurde mit 23µg/g die höchste jemals festgestellte Aluminiumkonzentration im Gehirn gemessen.

Ab 100/175µg Al/l Wasser 2.5/7.5x so hohes Alzheimerrisiko

Indizien für einen Zusammenhang zwischen Demenz und Aluminium kommen laut [32] auch von der McLachlans Ontario-Studie, bei der 668 Gehirne von verstorbenen Alzheimerpatienten untersucht wurden. Sie bewies, dass das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, bei Personen, die in einer Gemeinde lebten, wo das Trinkwasser mehr als 100 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthielt, 2,5 mal höher war, als bei solchen, bei denen der Aluminiumanteil im Trinkwasser unter diesem Wert lag. McLachlans Ergebnisse sind sogar noch spektakulärer, wenn man die Personen betrachtet, deren Trinkwasser mehr als 175 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthielt. Je nach Gruppierung der Patienten betrug die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken bei diesen Fällen zwischen dem 6,7- und 8,14fachen. Ihre Gehirne waren also mit einer etwa 7-8 Mal höheren Wahrscheinlichkeit von Alzheimer betroffen, wenn sie regelmäßig Wasser getrunken hatten, das hohe Aluminiumwerte aufwies. Menschen die in Gebieten lebten, wo das Trinkwasser mehr als 250 Mikrogramm Aluminium pro Liter enthält, erkrankten laut [32] mit nahezu 10 Mal so hoher Wahrscheinlichkeit an Alzheimer. Dieses Ergebnis bestätigte eine frühere Langzeitstudie aus Ontario, bei der festgestellt wurde, dass Männer im Alter von 75 Jahren oder älter, die Wasser getrunken hatten, das mindestens 0,0847 mg Aluminium pro Liter enthielt, mit 1,72fach höherer Wahrscheinlichkeit eine eingeschränkte Hirntätigkeit aufwiesen. Genauso stieg die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu sterben um den Faktor 3,54 bei denen, die Wasser getrunken hatten, das mindestens 0,336 mg Aluminium pro Liter enthielt. Bei einer neueren, acht Jahre zurückliegenden, Langzeitstudie wurden 3.777 Menschen untersucht, die 65 und älter waren, und die 1988-1989 im Südwesten von Frankreich lebten. Sie bestätigte, dass bei denen, die Wasser mit einer Aluminiumkonzentration von über 0,1 mg pro Liter tranken, ein doppelt so hohes Risiko bestand, an Alzheimer zu erkranken.

Saures Trinkwasser mit wenig Kieselsäure, Calcium und Magnesium ist ein Hauptverursacher

Die Bedeutung von monomerem (aus einem Molekül bestehendem) Aluminium wurde von einer neueren Studie bestätigt, die von Prolo und Kollegen in Nordwestitalien durchgeführt wurde, wo das Trinkwasser zwischen 5 Mikrogramm und 1,22 mg pro Liter an Aluminium enthielt. Die Forscher der Universität von Kalifornien fanden heraus, dass die Krankheit dort am häufigsten auftrat, wo der Anteil an monomerem Aluminium im Trinkwasser am höchsten war. Die große Menge an Daten, die im Rahmen von zahlreichen geographischen und epidemiologischen Studien gesammelt wurden, bestätigt also einen klaren Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium, insbesondere monomerem Aluminium im Trinkwasser, und einem verstärkten Auftreten von Alzheimererkrankungen. Die negativen Auswirkungen von Aluminium scheinen jedoch durch Kieselsäure, Calcium und Magnesium abgeschwächt zu werden, und zwar vor allem in Trinkwasser mit einem pH-Wert zwischen 7,85 und 8,05 (je kleiner der pH-Wert, um so saurer ist das Wasser). Saures Trinkwasser mit hohen Aluminiumwerten und einem Mangel an Kieselsäure, Calcium und Magnesium scheint besonders gefährlich zu sein. Fluorid ist ein bekannter Wirkstoff gegen Aluminium und schützt vielleicht ebenfalls gegen Alzheimer, wenn der pH-Wert hoch ist; allerdings ist bekannt, dass hohe Fluorwerte im Trinkwasser andere Gesundheitsprobleme verursachen.

Autoimmunerkrankungen durch Aluminiumhydroxid in Impfstoffen

Die Verwendung von Aluminiumhydroxid in Impfstoffen könne auch Autoimmunkrankheiten auslösen.

Aluminium aus Impfungen wird bei manchen Menschen nie abgebaut

Die Forschung nach den Auswirkungen von Aluminium auf die Gesundheit wird derzeit nicht als besonders wichtig angesehen. Dennoch zeigen immer mehr Studien, dass Aluminium problematische Eigenschaften hat. An der Universität Paris-Est ist der Neuropathologe Romain Gherardi mit seltsamen Symptomen konfrontiert, welche immer mehr Menschen betreffen. Ein Landwirt zum Beispiel leidet unter ständiger Müdigkeit und so heftigen Muskelschmerzen, dass er seinen Beruf kaum noch ausüben kann. Der Arzt entnimmt dem Muskel eine Gewebeprobe. In den entzündeten Bereichen des Muskels finden sich unzählige Makrophagen – Fresszellen des Immunsystems. Sie enthalten eine eigenartige, anfangs unbekannte, Substanz. Gherardi und sein Team nannten die Krankheit "Makrophagische Muskelentzündung". Einige Monate später meldete sich ein Kollege der Biophysik: "Eure Makrophagen sind prall gefüllt mit Aluminium." Gemäss Romain Gherardi wird Impfstoffen bereits seit 1927 Aluminiumhydroxid beigefügt. Man ging man davon aus, dass sich der Wirkstoff ein paar Tage oder Wochen nach der Impfung verflüssige, und dass er dann über den Urin ausgeschieden werde. Der neue Befund zeigte, dass diese Annahme falsch war. Gherardi und sein Team fanden heraus, dass das Aluminium bei den meisten Menschen oder Tieren abgebaut wird. Bei einem kleinen Prozentsatz jedoch kommt es zu einer abnormen Reaktion: Fresszellen des Immunsystems nehmen die Partikel auf, können sie aber nicht mehr abbauen. Die Zellen werden regelrecht unsterblich und verbreiten das Aluminium im ganzen Organismus.[13]

Weltkongress für Autoimmunerkrankungen empfahl Entwicklung aluminiumfreier Impfstoffe

Im Mai 2012 traf sich die Fachwelt im spanischen Granada zum Weltkongress für Autoimmunerkrankungen. Es war die grösste Konferenz zu diesem Thema, die es je gegeben hat. Erstmals war ein wichtiger Teil der Konferenz der Wirkungsweise aluminiumhaltiger Hilfsstoffe gewidmet. Experten diskutierten die neuesten wissenschaftlichen Studien und nannten verschiedene Auswirkungen von Aluminium. Eine Empfehlung der Experten an die Herstellerfirmen lautete, dass sie künftig in die Entwicklung aluminiumfreier Impfstoffe investieren sollten. Generell sollten aluminiumhaltige Zusatzstoffe in allen sensiblen Lebensbereichen einer sorgfältigen Sicherheitsprüfung unterzogen werden.[13]

Aluminiumhydroxid kann gezielt jede Allergie auslösen

An der Universität Wien untersuchen Wissenschaftlerinnen, wie Allergien entstehen. Aluminium ist sehr gut dafür geeignet, in Tierversuchen Allergien jeglicher Art zu provozieren. Zunächst machten die Forscherinnen die Labormäuse gegen Äpfel oder Nüsse allergisch, indem sie die Lebensmittel zusammen mit Aluminiumhydroxid verfütterten. Dieser Wirkstoff ist auch in Medikamenten gegen Sodbrennen enthalten. Die Allergie-Forscherinen der Universität Wien Erika Jensen-Jarolim und Isabella Pali-Schöll informieren in dem Film, dass schon lange bekannt ist, dass in den Körper injiziertes Aluminiumhydroxid sehr gut dazu geeignet ist, um bei Tieren jegliche Art von Allergien auszulösen. Mäuse kann man allergisch gegen Äpfel oder Nüsse machen, wenn man ihnen gleichzeitig mit Äpfeln oder Nüssen ein Medikament gegen Sodbrennen verabreicht, in dem Aluminiumhydroxid enthalten ist. Wenn Mütter in der Schwangerschaft aluminiumhaltige Medikamente z.B. gegen Sodbrennen einnahmen, haben deren Kinder deutlich mehr Allergien. Gemäß [33] wurden bei Ratten, deren Nahrung mit Aluminiumsalzen versetzt wurde, damit allergische Reaktionen induziert und das Immunsystem wurde gestört.

Alzheimer, Knochenerweichung, Knochenmasseverlust, Nieren- und Gewebeschäden durch Aluminium

Für Dr. Daniel Perl, Neuropathologe an der medizinischen Fakultät der University of Vermont, spielt "Calcium- und Magnesiummangel einhergehend mit der steigenden Umweltbelastung mit Aluminium eine Rolle als Verursacher von Alzheimer". Das zeige sich deutlich anhand der hohen Aluminiummengen in den Nervenfasern der Gehirne von Alzheimer-Patienten. Das Hauptsymptom einer Aluminiumvergiftung sei der Verlust der geistigen Fähigkeiten. Angefangen mit Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten kann eine zu hohe Aluminiumkonzentration im Körper schliesslich zur Demenz führen. Auch Knochenweiche (Knochenerweichung = Osteomalazie) und Knochenmasseverlust sowie Nieren- und Gewebeschäden (wie z.B. Knorpelschäden, Knorpeldefekte bzw. Chondropathie) lassen sich häufig auf das Leichtmetall zurückführen. Für die Alzheimer-Prävention und bei Knorpeldefekten bzw. Chondropathie, welche oft als Knorpelabnutzung eingeordnet wird, ist es deshalb entscheidend zu wissen, wie wir den direkten Kontakt mit Aluminium im Alltag und die Aufnahme von Aluminium über die Ernährung oder Medikamente einschränken können.[6][34]

Aluminium-Wechselwirkungen mit Silizium, Fluor, Glutamat, Natronlauge

Mineralwasser mit über 30mg/l Silizium fördert Aluminium-Ausscheidung

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Rogaska Donat Mineralwasser:

1070 mg/l Magnesium, 48 mg/l Silizium

Die Mengen von Aluminium im Trinkwasser sind im Vergleich zu denen aus der Nahrung absolut unbedeutend. Warum sollte gerade Trinkwasser, das Produkt mit den geringsten Rückstanden an Aluminium, am schädlichsten sein? Die Antwort fand der britische Forscher J. D. Birchall vom Chemiekonzern ICI. Ihm fiel auf, dass die an Demenz erkrankten Dialyse-Patienten zusätzlich an Knochenerweichung litten. Dieses Krankheitsbild lasst sich im Tierversuch auch durch Silikatmangel erzeugen. Zuwenig Silizium schädigt den Knochen genauso wie zu viel Aluminium im Blut. Beide Elemente ähneln sich in ihrer typischen Erscheinungsform so verblüffend, dass Sie austauschbar sind. Der Körper nutzt das Silikat als unschädlichen Platzhalter an Stellen, an denen schädliches Aluminium eindringen könnte. Silizium regeneriert zudem Enzyme, die mit Aluminium "vergiftet” sind. Aluminiumreiches Trinkwasser enthält nur wenig Silizium und umgekehrt. Wenig Aluminium im Trinkwasser bedeutet viel Silizium, und das wiederum hemmt die Aufnahme von Aluminium aus der übrigen Nahrung oder verhindert nachteilige Wirkungen des Leichtmetalls im Körper. Damit wären die Trinkwasserbefunde erklärt: Nicht ein höherer Aluminiumgehalt im Wasser ist primär und alleine schuld an Alzheimer, sondern (auch) der damit verbundene Silikat-Mangel. Er steigert die Schädlichkeit des Aluminiums. [35] Im Interview im ARTE Themenabend am 12.3.2013 mit dem Thema "Aluminium: Zeitbombe im Körper" informierte Prof. Christopher Exley von der Keele University [36]: "Es gibt Mittel und Wege, den Organismus von Aluminium zu reinigen. Dazu wird viel in Keele geforscht. Silizium in Fischen schützt vor der Toxizität von Aluminium. Wenn man Silizium-reiches Mineralwasser mit einem Siliziumgehalt von über 30 mg/l trinkt, dann kann Aluminium im Urin nachgewiesen werden. Das heißt, auf diese Art kann der Mensch eine Aluminium-Ausscheidung unterstützen."

Falls man sich dazu entschließt, zur Aluminiumauscheidung regelmäßig Mineralwasser mit hohem Siliziumgehalt zu trinken, so sollte man dabei auch auf den Magnesiumgehalt achten. Eine Silizium-Ergänzung der Nahrung ist auch erforderlich, falls bei der MRT Gelenksknorpelschäden festgestellt wurden. Eine Magnesium-Ergänzung ist erforderlich, wenn eine durchblutungsfördernde, blutverdünnende bzw. Thrombozytenaggregationshemmende Wirkung erwünscht ist, wie dies bei Knochenmarködemen oder bei verengten Blutgefässen, zur Demenz- oder Arteriosklerose-Vorbeugung der Fall ist. Eine Nahrungsergänzung mit ca. 400mg Magnesium pro Tag ist auch empfehlenswert, falls Einschlaf- oder Durchschlafprobleme vorliegen.

Welche in in Deutschland und Österreich erhältlichen Mineralwasser-Sorten wie viel Magnesium- und Siliziumgehalt haben, finden Sie auf [37]. Die höchsten Siliziumgehalte haben Produkte, die auf pflanzlicher Basis entstanden sind: 100g Schachtelhalm enthält beispielsweise 2200-5400mg Silicium. 100g Galeopsiskraut enthält 2680mg Silicium und 100g Knotengras enthält 210-840mg Silicium. Kieselerde besteht zu 80% aus Kieselsäure. Diese wiederum enthält etwa zu einem Drittel Silizium, das zweithäufigste Element der Erde [38]. Auf folgender Internetseite findet man die Mineralwassersorten der Welt, sortiert nach beliebigen Inhaltsstoffen, also auch nach Kieselsäure: http://www.mineralwaters.org [39].

Mineralwasser Land Pflanze Magnesium in mg/l Kieselsäure SiO2 in mg/l Silizium Einheit f. Silizium
Schachtelhalm (100g) 0 3800 mg/100g
Galeopsiskraut (100g) 0 2680 mg/100g
Knotengras (100g) 0 525 mg/100g
Marienbad Waldquelle Tschechien 0 1200 400 mg/l
Baden-Badener Quelle Deutschland 0 1200 400 mg/l
Rogaska Donat Slowenien 1030 145 48,3 mg/l
Vulkania Heilwasser Deutschland 281 102 34,0 mg/l
Long Life Österreich 206 43 14,3 mg/l
Fonte Gaudianello Italien 51 100 33,3 mg/l
Preblauer Österreich 50 67 22,3 mg/l
San Pietro Italien 34 104 34,7 mg/l
Acqua Claudia Italien 24 103 34,3 mg/l
Giulia Italien 21 102 34,0 mg/l
Leggera Italien 0 102 34,0 mg/l

Fluor, Glutamat, Zitronensäure & Natronlauge lösen Aluminium

Wird fluorhaltiges Wasser in Aluminium-Töpfen gekocht, so löst sich zehnmal so viel Leichtmetall heraus wie bei Wasser ohne Fluorid-Zusatz. [35] Damit nicht genug: Es bildet sich Aluminiumtrifluorid, ein Stoff, der leicht durch die Darmwand und die Blut-Hirn-Schranke schlüpft. Es ist zu beachten, dass das ungeborene Kind, Säuglinge und Kleinkinder über noch kein intaktes Immunsystem oder eine Blut-Hirn-Schranke verfügen. Sie nehmen gelöste Schwermetalle 5-mal schneller auf, als ein Erwachsener. Auch andere Bestandteile in Lebensmitteln wirken als Alu-Transporteure, darunter die beiden Geschmacksverstarker Glutamat und Maltol sowie die Zitronensäure. Sie binden das Metall und transportieren es in unseren Körper. Deshalb lösen glutamathaltige oder saure Speisen wie Sojasoße, Kompott und Tomatensugo manchmal beachtliche Mengen Metall aus Aluminiumtöpfen und machen dieses somit darmgängig. Russell Blaylock, Professor für Neurochirurgie an der Universitatsklinik Mississippi, verweist darauf, dass Aluminium an Glutamat gebunden wird und so die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. Zudem, so Blaylock, würden hohe Plasma-Pegel von Glutamat Schädigungen des Gehirns verursachen, die denen der Alzheimerschen Demenz recht ähnlich seien. Vielleicht ist Aluminium das lange gesuchte Bindeglied. Dann wäre auch dieser bisher unverstandene Teil des Aluminium-Rätsels geklärt. Aluminium im Trinkwasser und auch ein dadurch erhöhter Aluminium-Gehalt in Säuglingsmilch hat sich tatsächlich als Ursache von Demenz entpuppt: Australische und amerikanische Flaschennahrung wies bis zu hundertmal höhere Konzentrationen als Muttermilch auf. Da der Darm von Säuglingen viel durchlässiger ist als der von Erwachsenen, erkrankten Kinder an einer Demenz. In Deutschland werden Zusätze von Aluminium zur Trinkwasseraufbereitung und als Zusatz für Flüssig-Ei und als Farbstoff verwendet. Die Mengen sind jedoch gering gegenüber denen aus einer ganz anderen von der Lebensmittelüberwachung unlängst aufgespürten Quelle: In Brezeln fand sie Spitzenwerte von fast 500 mg pro Kilogramm! Damit das Gebäck seine so geschätzte rostbraune Oberfläche erhält, wird es In Natronlauge getaucht. Manche Bäcker legen es auf Aluminiumbleche und versenken sie komplett in der Lauge. Diese greift die Bleche an und löst Aluminium heraus, das zum Teil in die Brezeln gelangt.

Alzheimer-Erkrankungen durch berufliche Aluminium-Exposition

Im Februar 2014 haben Forschungsergebnisse an der Keele-Universität in Staffordshire, Großbritannienn, zum ersten Mal klar gezeigt, dass eine Person, welche im Beruf hoher Aluminium-Belastung ausgesetzt war und an der Alzheimerkrankheit starb, hohe Aluminium-Werte im Gehirn hatte.[40]

Im Jahr 2003 wurde bei einem 58-jährigen Mann kaukasischer Herkunft ohne vorhergehende Krankengeschichte eine Alzheimer-Erkrankung diagnostiziert. Bereits zehn Jahre vor dieser Diagnose begann der Mann im Nord-Osten Englands durchgehend an der Vorbereitung eines neuen Materials (DARMATT KM1) zu arbeiten, das als Isolierung für Kernbrennstoffe und in der Raumfahrtindustrie verwendet wurde. Bei dieser Arbeit war er 8 Jahre lang täglich Aluminiumsulfat-Staub ausgesetzt. Eine "gewöhnliche" Atemschutzmaske wurde zur Verfügung gestellt, um sich gegen das Einatmen des Staubes zu schützen. Bereits kurze Zeit nach Beginn dieser Arbeit klagte der Mann über Kopfschmerzen, Müdigkeit und Mundgeschwüre. 1999 stellten sich Gedächtnisprobleme ein und er litt an Depressionen.

Nach seinem Tod mit 66 Jahren im Jahr 2011 stellte eine neuropathologische Untersuchung Alzheimerkrankheit in fortgeschrittenem Stadium fest. Es folgte dann die umfassendste Untersuchung des Aluminiumgehalts im Frontallappen im Gehirn mit 49 verschiedenen Einzel-Gewebeproben, welche an einer Einzelperson jemals durchgeführt wurde. Professor Chris Exley vom Birchall-Center an der Keele-Universität: „Die Ergebnisse zeigten unmissverständlich, dass der Aluminiumgehalt im Frontallappen mehr als viermal so hoch war, als altersgemäß als normal erwartet würde. „Zusammenfassend zeigten diese Ergebnisse eindeutig, dass die berufliche Aluminium-Belastung als Hauptursache des vorzeitigen Todes dieser an Alzheimer erkrankten Person gesehen werden muss.“

Bürgerpetition: Verbot giftiger Aluminium-Verbindungen in Lebensbereichen

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Forderungen

Aluminium ist ein bekanntes Nervengift, es manipuliert das Immunsystem und schädigt die Erbsubstanz menschlicher Zellen. Bei zahlreichen ernsthaften Krankheiten gelten toxische Aluminium-Verbindungen als mögliche Auslöser (Alzheimer, Brustkrebs, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Allergien) oder wurden bereits eindeutig als Verursacher identifiziert (Dialyse-Demenz, Knochenerweichung, Blutarmut, Aluminiumasthma).
Deshalb fordert die Bürgerpetition [41]

  1. dass die Verwendung toxischer Aluminium-Verbindungen in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetikprodukten verboten wird
  2. dass Aluminium-freie Impfstoffe angeboten werden
  3. dass Trinkwasser nicht mehr mit Aluminium gereinigt werden darf
  4. dass endlich unabhängige wissenschaftliche Forschung finanziert wird, welche die offenen Fragen klärt.

Weshalb die Teilnahme an der Bürgerpetition sinnvoll erscheint

Aluminium wird in zahlreichen Verbindungen (z.B. Aluminiumhydroxid, Aluminiumchlorid, Aluminiumsulfat,…) in Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Medikamenten verwendet. Von niemandem - nicht einmal von den Vertretern der Alu-Lobby - wird bestritten, dass Aluminium giftig ist. Doch es heißt, "dass von den verwendeten niedrigen Dosierungen keine Gefahr ausgeht". Immer mehr Hinweise zeigen jedoch, dass in der Summe keine Rede mehr von "niedrigen Dosierungen" sein kann. Bioaktive Alu-Verbindungen sind nahezu allgegenwärtig. In Deos, in Sonnencreme, in Medikamenten gegen Sodbrennen, in Kaugummi, in Backpulver, in Impfungen. Aluminium ist als Farbstoff zugelassen und sogar zum Reinigen von Trinkwasser. Aluminium wird in den sensibelsten Lebensbereichen eingesetzt. Dabei gibt es mehr als 20 Krankheiten, bei denen eine wichtige Verursacher-Rolle von Aluminium vermutet wird, oder bereits erwiesen ist. Immer mehr Wissenschaftler veröffentlichen kritische Arbeiten und Studien zu den negativen Auswirkungen von Aluminium auf die Gesundheit. Der Name des Initiators der Bürgerpetition ist Bert Ehgartner, er ist Wissenschaftspublizist und Dokumentarfilmer [27]. Er hat während der letzten beiden Jahre intensiv zu diesem Thema recherchiert. In einem Dokumentarfilm "Die Akte Aluminium"[Film 1] und dem Buch "Dirty Little Secret"[42] hat er den fachlichen Hintergrund der Bedrohung dargestellt. Er möchte, dass endlich der von den diversen Lobbyisten in Industrie, Medizin und Medien betriebene Forschungs-Boykott bei Aluminium aufgehoben wird und objektive, unabhängige wissenschaftliche Studien finanziert werden. Bevor wir Aluminium mit ungeheurem Einsatz an Chemikalien und elektrischer Energie aus der Erde geholt haben, waren die Lebensprozesse auf der Erde weitgehend Aluminium-frei. Aluminium hat keinerlei sinnvolle Funktion im Organismus. Deshalb soll es raschest möglich aus jenen sensiblen Lebensbereichen entfernt werden, wo es schädliche Wirkungen hat.

Mögliche nächste Schritte von Gesetzgeber, Gesundheitsbehörden oder politischen Parteien

  • Rascher Start von Studien in allen Gemeinden Österreichs mit über 50000 Einwohnern über folgende Korrelationen möglichst in den letzten 25 Jahren mit
  • Korrelation Aluminium im Trinkwasser, Silizium im Trinkwasser mit Alzheimererkrankungsquoten je Gemeinde
  • Korrelation Einnahme von Aluminium in Medikamenten gegen Sodbrennen (wie TALCID) in der Schwangerschaft mit Birkenpollenallergien und Neurodermitis der Kinder
  • Korrelation langjährige Einnahme von mehr als 1 mg Aluminium in Medikamenten (z.B. gegen Sodbrennen wie TALCID) mit Anzahl an (frühen) Alzheimererkrankungen
  • Verordnung, dass ab 1.1.2016 Schokolade, Pralinen, Kakao, Kaffee in Aluminium-Kapseln, Trockentee, Laugengebäck und Getränke mit Lagerung in Aluminiumbehältern nur mehr dann in Österreich zum Verkauf angeboten werden darf, wenn der Aluminiumgehalt in µg/100g Nahrungsmittel angegeben ist.
  • Verbot des Verkaufs von Laugengebäck mit mehr als 1 mg Aluminium pro Gebäck-Stück
  • Verpflichtende Information im Internet über den Aluminium-Gehalt im Trinkwasser im aktuellen Jahr, und falls noch rekonstruierbar, in den letzten 25 Jahren bei allen österreichischen Gemeinden mit über 50000 Einwohnern.
  • Verordnung mit verpflichtender Einhaltung für alle impfenden Ärzte, dass eine Verabreichung von Impfungen (außer bei Gefahr im Verzug) der Desensibilisierungstherapien bei Pollenallergikern nur mehr in pollenfreien Monaten (also z.B. im Herbst statt im Frühjahr) erfolgen darf, falls je Injektion mehr als 0.2 mg Al3+ oder 0.6 mg Aluminiumhydroxid enthalten ist.
  • Einführung einer Rezeptpflicht für alle Medikamente, welche wie z.B. TALCID gegen Sodbrennen mehr als 1 mg Aluminium pro Tagesdosis enthalten, und verpflichtener Warnhinweis auf der Medikamentenverpackung "Aluminium in diesem Medikament kann bei längerer Einnahme Alzheimer, Demenz oder Allergien auslösen".
  • Für alle Bürger aus Gemeinden, in welchen es keine Information im Internet darüber gibt, wie hoch der Aluminiumgehalt im Trinkwasser in allen letzten 25 Jahren war, soll die Krankenkasse die Kosten für eine Blutlaboruntersuchung des Aluminiumgehalts und Siliziumgehalts im Blut 1 mal und alle 5 Jahre im Fall zu hoher Werte bei der Erstuntersuchung übernehmen. Aluminium- und Silizium-Blutuntersuchungskosten sollen auch dann übernommen werden, wenn in zumindest einem der letzten 25 Jahre der Aluminiumgehalt im Trinkwasser höher als 0,4 mg/Liter Wasser war.

Wo können Sie im Internet über diese Maßnahmen abstimmen?

Antworten auf die Frage
"Soll die nächste Regierung gegen das Nervengift Aluminium Studien und Informationen beschließen?"
Ergebnis am 12. Juni 2013: 56% JA / 44% NEIN von 195 Stimmen, am 28. August 2013: 64% JA / 36% NEIN von 241 Stimmen, am 6. Dez. 2014: 77% JA / 23% NEIN von 389 Stimmen

Weitere Informationen

Kontroverse Diskussionen über "Die Akte Aluminium

Der Blog "Angst essen Verstand auf oder 'Die Akte Aluminium' "[43] wurde als Gastbeitrag am 5.8.2013 verfasst. Die Motivation dazu kann man nur aus einem Nahverhältnis zu Aluminium-Herstellern vermuten, gepaart mit einem Hang dazu, schädliche Wirkungen von Aluminium erst dann anzuerkennen, wenn die Wirkungen am eigenen Leib spürbar sind, oder diese Wirkungen irgendwann in ferner Zukunft 100%ig mit Studien belegt sein werden. Trotzdem unterstützt der Autor des Gastbeitrags, der die zahlreichen Indizien über Gefahren durch Aluminium im menschlichen Körper nicht anerkennen will, Bert Ehgartners Forderungen nicht, genau diese Studien über die Schädlichkeit von Wirkungen von Aluminium im menschlichen Körper zu erstellen. Der Blog richtet sich emotionalisiert gegen den Film "Die Akte Aluminium", was sehr rasch eine sehr große Zahl von Kommentaren zur Folge hatte. Wertvolle Informationen und Links, welche auf die Gefährlichkeit von Aluminium im menschlichen Körper hinweisen, sind in den Kommentaren von "Dr.Peter" zu finden.

Studie (157 Seiten) über Aluminium im Auftrag von Gesundheitsminister Alois Stöger (2014)

Das Österreichische Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichte am 11. Juni 2014 auf seiner Website http://www.bmg.gv.at seine jüngste wissenschaftliche Studie in Bezug auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium. Die Literaturstudie trägt den Titel "Aluminium-Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen" und fasst den aktuellen Wissensstand in Bezug auf mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium und seinen Verbindungen in verbrauchernahen Produkten zusammen. Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger empfiehlt anlässlich der Studienergebnisse den VerbraucherInnen eine Reduktion aluminiumhaltiger Produkte: "Es ist ratsam, vorsorglich auf die Produkte zu verzichten, die Aluminium enthalten." Im Vorfeld der Veröffentlichung hat das Bundesministerium für Gesundheit namhafte österreichische und internationale WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Wien sowie Fachleute der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und des Deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu einer ExpertInnenkonsultation eingeladen. Diese stimmen darin überein, dass die 157 Seiten umfassende Literaturstudie die momentane Datenlage über Aluminium objektiv und richtig wiedergebe. Als Fazit der Studie wird ein präventiver Verzicht auf Aluminiumzufuhr in den menschlichen Körper empfohlen, da die Langzeiteffekte bisher nicht erfasst werden konnten, vor allem dann, wenn es zu einer Kumulation der einzelnen Produktkategorien kommt. Gesundheitsminister Alois Stöger sieht daher Handlungsbedarf: "Ich werde mich auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass konkrete EU-rechtliche Maßnahmen zum Verzicht auf Aluminium in der verbraucherInnennahen Anwendung gesetzt werden. Sofern kein Verzicht möglich ist, sollte zumindest eine Reduktion von Aluminium in derartigen Produkten durchgesetzt werden." Derzeit kommt der Gebrauch von Aluminium in Lebensmitteln, Kosmetika, Lebensmittelkontaktmaterialien und rezeptfreien Antazida (Arzneimittel zur Reduktion von Magensäure) vor. Österreichs Gesundheitsministerium empfiehlt den KonsumentInnen daher:

  • Verwenden Sie keine unbeschichteten Gefäße aus Aluminium und keine Alufolie zum Zubereiten und Aufbewahren von stark säurehaltigenLebensmitteln (wie z. B. Tomatensauce, Rhabarberkompott, Apfelmus, etc.).
  • Achten Sie bei Trinkflaschen aus Aluminium darauf, die Innenbeschichtung nicht zu beschädigen. Sollte die Innenbeschichtung Beschädigungen, wie z.B. Kratzer oder Dellen, aufweisen, verwenden Sie die Flasche nicht weiter.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit aluminiumfreie Deodorants. Deodorants und Antitranspirantien mit aluminiumhaltigen Inhaltsstoffen sollten nicht auf verletzter bzw. gereizter Haut oder unmittelbar nach einer Rasur aufgebracht werden. Kinder sollten keine aluminiumhaltigen Deodorants oder Antitranspirantien verwenden.
  • Fragen Sie Ihre ÄrztInnen oder ApothekerInnen nach Alternativen zu aluminiumhaltigen Antazida.

Die Literatur-Studie ist ab 11. Juni 2014 als PDF-Datei mit 157-Seiten und 2.46 MB online unter http://www.bmg.gv.at zu finden.[44][45] Rückfragehinweis: Bundesministerium für Gesundheit Lisa Fuchs, MSc (Pressesprecherin) Radetzkystraße 2, 1030 Wien, Tel.: +43/1/71100-4506


Siehe auch

Weblinks

Filmquellen (Online)

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 YouTube-Suche: "Die Akte Aluminium ORF Ehgartner" Koproduktion von Langbein & Partner, ORF, SRF, ZDF, ARTE, 2012, Dauer 52 Min, gesendet in Erstausstrahlung in ORF2 am 21.11.2012, 22:30 Uhr, von Bert Ehgartner

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Bundesinstitut für Risikobewertung (Hrsg.): Keine Alzheimer-Gefahr durch Aluminium aus Bedarfsgegenständen. 22. Juli 2007 (PDF-Datei mit 8 Seiten und 106 kB).
  2. Aluminium und Wasser Lenntech BV Delft Niederlande
  3. Scientific Opinion of the Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Food Contact. Materials on a request from European Commission on Safety of aluminium from dietary intake. The EFSA Journal (2008).754, 1-34 [1] (PDF-Datei; 550 kB)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e.V. (BLC): Aluminium in Lebensmitteln
  5. 5,0 5,1 Aluminiumvergiftungen durch Kapselkaffee?
  6. 6,0 6,1 Zentrum der Gesundheit: Aluminium in Lebensmitteln meiden: Wissenschaftler sind sich einig, Aluminium ist für jede Lebensform bedrohlich, da es sämtliche Formen von Gewebe schädigt. Auch Knochenweiche und Knochenmasseverlust sowie Nieren- und Gewebeschäden lassen sich häufig auf das Leichtmetall zurückführen, zuletzt aktualisiert am 15. Dez. 2014
  7. Aluminium levels 'too high' in baby milk, South China Morning Post, Hongkong, 11.Okt. 2013
  8. 8,0 8,1 GesundheitsTipp.ch: Demenz aus der Dose (1/2004)
  9. Zentrum der Gesundheit: Demenz durch Aluminium, 21.05.2010 (aktualisiert am 22.10.2012)
  10. Aluminium: Eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit? von Kurt de Swaaf, Der Standard, 19. November 2012
  11. Aussage von Prof. Christopher Exley im Gespräch mit Bert Ehgartner laut Amazon-Rezension zu Buch "Dirty little secret - Die Akte Aluminium", Bert Ehgartner, 25.11.2013 09:05
  12. Analysenkatalog Labor Dr. Philadelphy: Normbereiche der Vollblutanalyse. Abgerufen am 10. September 2013 (PDF-Datei, 1.8 MB, 154 Seiten, Innsbruck).
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 SRF mySchool 2013: Schulfernsehen Lernziel Medienkompetenz "Die Akte Aluminium", PDF-Datei, 66kB, 2 Seiten
  14.  WAVM, Wissenschaftliche Akademie für Vorsorgemedizin, 8010 Graz (Hrsg.): Impflexikon: Inhalte von Impfstoffen
    . (Die WAVM führt im Auftrag der Fachabteilung Gesundheitswesen der Steiermärkischen Landesregierung die Administration der Gratis-Impfaktionen für Kinder durch).
  15.  Prof. Dr. T. Voit, Springer Medizin Verlag Heidelberg (Hrsg.): Pädiatrie. Grundlagen und Praxis. Nr. XXI, Paris 2007, ISBN 978-3-540-76460-1, Idiopathische entzündliche Myopathien, S. 1555, DOI:10.1007/978-3-540-76460-1_217 (Print ISBN: 978-3-540-71895-6).
  16.  Petrik MS, Wong MC, Tabata RC, Garry RF, Shaw CA: Aluminum adjuvant linked to Gulf War illness induces motor neuron death in mice. In: Department of Ophthalmology and Program in Neuroscience, University of British Columbia (Hrsg.): Neuromolecular Med.. 9, Nr. 1, Vancouver, British Columbia, Canada 2007, S. 83-100, PMID 17114826.
  17.  Shaw CA, Petrik MS: Aluminum hydroxide injections lead to motor deficits and motor neuron degeneration. In: Departments of Ophthalmology and Visual Sciences, University of British Columbia (Hrsg.): J Inorg Biochem.. 103, Nr. 11, Vancouver, British Columbia, Canada November 2009, S. 1555-1562, DOI:10.1016/j.jinorgbio.2009.05.019, PMID 19740540 (Epub 2009 Aug 20).
  18.  PD Dr. med. Werner Stenzel, Dr. med. Andreas Klement: Makrophagen-Myofasziitis, Langfristige Impfnebenwirkungen und Pharmakovigilanz. In: Deutsches Ärzteblatt. Jg.106, Nr. Heft 14, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Halle/Saale 3. April 2009, S. 248, DOI:10.3238/arztebl.2009.0248a (PDF-Datei, 2 Seiten, 169 kB).
  19.  Gherardi RK, Coquet M, Cherin P, Belec L, Moretto P, Dreyfus PA, Pellissier JF, Chariot P, Authier FJ: Macrophagic myofasciitis lesions assess long-term persistence of vaccine-derived aluminium hydroxide in muscle. In: Brain. 124, Nr. 9, Universite Paris XII, France September 2001, S. 1821-1831, PMID 11522584.
  20. AVAAZ.org: Stoppen Sie die weitere Verwendung von Impfstoffen, die Aluminiumhydroxid enthalten, Gepostet am 15. Juni 2012
  21. Zecken: Impfschutz (Titer) im Labor bestimmen lassen? 04.04.2011 | 17:56 | von CLAUDIA RICHTER (Die Presse). Der Nachteil der Impfintervallstreckung mit Titerbestimmung ist, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt, und man weiß nicht, wie rasch der Impfschutz abfällt.
  22. Sappino AP, Buser R, Gimelli S, Béna F, Belin D and Mandriotab SJ. Aluminium chloride promotes anchorage independent growth in human mammary epithelial cells. J. Appl. Toxicol. 2012; 32:233–243
  23.  Mannello F, Tonti GA, Darbre PD: Concentration of aluminium in breast cyst fluids collected from women affected by gross cystic breast disease. In: Journal of Applied Toxicology. 29, 2009, S. 1-6, DOI:10.1002/jat.1384, PMID 18785682.
  24. Information zu Aluminiumchloridverwendung in Antitranspirantien der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
  25. Produktliste mit Deos ohne Aluminium: PDF-Datei von www.lebensart.at vom 16.1.2013, 313kB, 3 Seiten
  26. Aluminiumfreie Deos für Männer und Frauen, 2 PDF-Dateien mit je 0,3 MB für Frauen und Herren,
    erstellt von der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich (AK OÖ), Volksgartenstraße 40, 4020 Linz, 14. August 2014
  27. 27,0 27,1 Blog des Wissenschaftspublizisten und Dokumentarfilmers Bert Ehgartner
  28. Camelford water pollution incident ,1988, Alzheimer-Obduktionen: 3x bis 4x mehr Aluminium im Gehirn
  29. Morbus Alzheimer: Nach Jahren Auftrieb für die Aluminiumhypothese Deutsches Ärzteblatt 2013; 110(6): A-222 / B-208 / C-208
  30. De Sole P, et al.: Possible relationship between Al/ferritin complex and Alzheimer’s disease. Clinical Biochemistry 2013; 46: 89–93 CrossRef MEDLINE
  31. Virginie Rondeau, Daniel Commenges, Hélène Jacqmin-Gadda, Jean-François Dartigues: Relation between Aluminum Concentrations in Drinking Water and Alzheimer's Disease: An 8-year Follow-up Study, Journal: Am J Epidemiology, 2000, pmid=10901330
  32. 32,0 32,1 Zentrum der Gesundheit: Alzheimer durch Aluminiumsulfat?
  33. Yanzhu Zhu, Jinfeng Xu, Hao Sun, Chongwei Hu, Hansong Zhao, Bing Shao, Alphajoh A. Bah, Yanfei Li: Effects of aluminum exposure on the allergic responses and humoral immune function in rats, (englisch), BioMetals, Oktober 2011, Vol. 24, Ausgabe 5, Seiten 973-977
  34. "Faszinierend und schockierend“: Der Aluminium-Experte Christopher Exley glaubt, dass mit der Frei­setzung von Aluminium aus der ­Erdkruste eine moderne Büchse der Pandora geöffnet wurde, profil online, 23.11.2012
  35. 35,0 35,1 Wasserklinik: Aluminium im Trinkwasser und in der Nahrung - wir werden vergiftet?
  36. Interview mit Prof. Christopher Exley im ARTE Themenabend am 12.3.2013 mit dem Thema "Aluminium: Zeitbombe im Körper"
  37. Silicium für die Gesundheit: Silizium-Gehalt verschiedener Mineralwassersorten und von Schachtelhalmen
  38. Kieselerde: Wirkung nicht belegt
  39. Mineralwässer sortiert nach Kieselsäure SiO2 (Silizium)
  40. First record of direct link between Alzheimer's disease and elevated brain aluminium, Published on February 14, 2014 | Medical Research News | Medical Condition News
  41. Bürgerpetition: Verbot giftiger Aluminium-Verbindungen in allen Lebensbereichen
  42. Bert Ehgartner: Dirty Little Secret, Verlag: Ennsthaler; 1.Aufl.,2012, 293 Seiten
  43. Emotioneller Gastbeitrag, der die zahlreichen Indizien von Gefahren durch Aluminium im menschlichen Körper nicht anerkennt:
    "Angst essen Verstand auf oder 'Die Akte Aluminium' "
    , Blog vom 5.8.2013, wertvoll wegen der Informationen des Kommentators "Dr.Peter"
  44. Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger: Aluminium vorsorglich reduzieren!, OTS-Pressemeldung vom 11. Juni 2014 zur Veröffentlichung einer 157-seitigen Literatur-Studie "Aluminium-Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen"
  45. Literatur-Studie "Aluminium-Toxikologie und gesundheitliche Aspekte körpernaher Anwendungen", im Auftrag von Österreichs Gesundheitsminister Alois Stöger herausgegegeben am 11. Juni 2014, PDF-Datei, 157 Seiten, 2.47 MB, Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Bundesministerium für Gesundheit, Sektion II, Radetzkystraße 2, 1031 Wien; Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Ulrich Herzog; AutorInnen: Mag. Sabine Greßler, Dr. René Fries